Nach Jahren der Krise und des Umbruchs ist mein Liebesleben im Moment an einem sehr schönen Ort. Der neue Modus der nicht-exklusiven Beziehungsführung hat sich normalisiert, und er funktioniert. Darüber staune ich sehr und manchmal kann ich es noch gar nicht richtig glauben. Vor allem erstaunt mich, dass es Menschen gibt, die sich darauf einlassen (an dieser Stelle ein Shoutout an meinen Freund und die Freundin meines Partners). Mit meinem Partner gibt es seit Monaten kaum noch Gesprächsbedarf über dieses Thema. Ich bin innerlich ganz ruhig. Zu erleben, dass sich an unserem Verhältnis zueinander nichts ändert, auch wenn es weitere romantische Beziehungen in unseren Leben gibt, ist für mich eine Schlüsselerfahrung – unsere Beziehung ist so zugewandt und tragfähig wie eh und je. Dasselbe gilt für die Beziehung zu meinem Freund (Ich glaube, wir beide sträuben uns ein wenig gegen diese Bezeichnung, aber ich handle das hier pragmatisch). Auch er ist nicht in einer exklusiven Beziehung zu mir. Das schmälert unsere Verbundenheit zueinander jedoch nicht. Es ist vergleichbar mit guten Freundschaften: Eine nahe und vertrauensvolle Freundschaft wird nicht dadurch infrage gestellt, dass ich auch mit jemand weiterem befreundet bin. Zu erleben, dass das in romantischen Beziehungen genauso sein kann, ist sehr befreiend. Ich könnte es mir nicht mehr anders vorstellen.
Kategorie: Alternative Beziehungsmodelle
-
Nicht mehr zusammen wohnen 2/2
Nicht mehr zusammenzuwohnen und dabei in unterschiedlichen Städten zu leben, hat unsere Beziehungsdynamik grundlegend verändert.
Während wir uns vorher praktisch 24/7 gesehen haben, treffen wir uns jetzt noch ein- bis zweimal die Woche. In mehr oder weniger regelmässigen Abständen verbringen wir ein Wochenende zusammen. Es ist weniger selbstverständlich, einander zu sehen, und wir überlegen eher genauer, was wir zusammen unternehmen könnten, um eine schöne Zeit zu haben.
Im Alltag sind wir eigentlich immer irgendwie im Austausch, nehmen Anteil am Leben des anderen und wissen, was läuft. Emotional ist die Beziehung nicht distanzierter geworden. In dieser Hinsicht ist tatsächlich immer noch alles wie vorher. Ich vermute, dass das auch mit unserer mittlerweile 22-jährigen Beziehungsdauer zu tun hat.
Eine Downside ist für mich, dass weniger Zeit für friedliches Co-Existieren bleibt. Planloses, stundenlanges Rumfläzen hatte (in Maßen) schon auch was. Dafür finde ich es schön, in einer anderen Stadt auch noch ein wenig eine Wohnung zu haben und zu Hause zu sein (mittlerweile sogar in zwei Städten;)).
Unbezahlbar ist die Möglichkeit der Privatsphäre mit anderen Partner:innen, die sich durch die getrennte Wohnsituation ergibt. Im Sinn der Wertschätzung und Vollwertigkeit der anderen Personen wäre für mich im Moment gar kein anderes Szenario vorstellbar.
-
Nicht mehr zusammen wohnen 1/2
Für meinen Partner und mich ist es immer wieder interessant, die Reaktionen von Menschen, die uns nicht nahestehen und nicht alle Entwicklungen hautnah mitbekommen haben, auf unsere Wohnsituation zu erleben. Wir lebten etwa 15 Jahren zusammen und seit mittlerweile fünf Jahren in unterschiedlichen Städten. Meine Feststellung: Es löst Irritation aus. Viele reagieren offen und interessiert, andere skeptisch. Irritation und Erstaunen schwingen jedoch fast immer mit. Allein bei diesem Punkt merke ich, dass wir nicht der Norm entsprechen. Denn Paare ziehen spätestens nach ein paar Jahren zusammen und ein erneutes Auseinanderziehen ist dann eigentlich ausgeschlossen. Als Paar zusammen in eine eigene Wohnung zu ziehen, gilt als Zeichen des Commitments, da die zunehmende Verschmelzung ja immer das Ziel romantischer Beziehungen ist. Wir finden das so selbstverständlich, dass wir in der Regel gar nicht darüber nachdenken. Auch ich dachte, oder vielmehr fühlte, früher so. Klar.
Wenn ein*e Partner*in plötzlich den Wunsch äussern würde, wieder ohne den*die Partner*in wohnen zu wollen, würde das mit hoher Wahrscheinlichkeit eine grosse Krise auslösen.
Heute denke ich, dass es doch irgendwie schräg ist, dass romantische Beziehungen und Partnerschaften so unflexibel und starr sind. Wenn sie nicht genau nach Norm ablaufen, stürzen wir sofort in Unsicherheiten. Aber die Normen einzuhalten, ist auf Dauer sehr einengend, believe me. Denkt nur an all die unglücklichen Langzeitpaare in eurem Umfeld. Daher hier ausnahmsweise mal ein Tipp: Genau wie die Frage nach der Monogamie würde ich auch die Frage des Wohnens und (Wieder-)Auseinanderziehens unbedingt von Beginn an in einer Beziehung ansprechen und diskutieren – just to add some flexibility!
-
Wie soll das zeitlich gehen?
Immer wieder höre ich Bedenken, wie es ressourcentechnisch funktionieren kann, mehr als eine Partnerschaft und/oder romantische Beziehung zu haben. Das Leben ist doch mit einer einzigen Partnerperson und allen anderen Verpflichtungen und Tätigkeiten schon so voll – wie sollen da mehrere Platz haben?
Für mich geht das, weil ich diese Beziehungen zeitlich nicht mehr so übermässig priorisiere, wie das in klassischen Settings meistens der Fall ist. Weil ich auch Zeit mit anderen mir wichtigen Menschen verbringen will, und, für mich sehr wichtig, ich auch genug Zeit für mich alleine möchte.
Dossy Easton und Janet Hardy beschreiben in ihrem Klassiker „The Ethical Slut“ ein Beispiel von zwei polyamor/offen lebenden Personen, die sich seit vielen Jahren jedes Jahr für „one hot weekend“ verabreden. Dazwischen halten sie kaum Kontakt, aber sind jedes Mal wieder hin und weg, einander zu sehen.
So vieles ist möglich, wenn wir unseren Blick etwas öffnen.
-
Beziehungsanarchie
Welchen Beziehungen geben wir wie viel Raum? Emotional, aber auch zeitlich?
Während meiner 17-jährigen klassischen Partnerschaft hatte ich keine emotional nahen, von meinem Partner unabhängigen Freundschaften, die diese Bezeichnung tatsächlich verdient hätten. Er deckte literally alles für mich ab.
Während unseres Trennungs- und Transformationsprozesses begann mich das zunehmend zu stören. Ich begann mich grundsätzlich zu fragen, wie sinnvoll es eigentlich ist, dass wir romantischen Beziehungen oft so überproportional gigantisch viel Raum geben in unseren Leben. Mir fiel die extrem steile Hierarchie auf, die romantische Beziehungen von Freundschaften unterscheidet. Meistens nimmt die romantische Beziehung einen Master-Status ein. Das heisst, die romantische Beziehung ist die bedeutsamste und zeitintensivste, alle anderen Beziehungen kommen da nicht ran. Von Pärchen wird oft in der «ihr»- und «wir»-Form gesprochen. Man sieht sich als exklusive Einheit und wird als solche wahrgenommen. «Verlieren» wir diese eine Person, ist das Ausmass der Katastrophe verheerend.
Für mich ergab das alles immer weniger Sinn. Natürlich ist es etwas Wunderbares, eine Verliebtheit auszuleben und eine neue Person intensiv kennenzulernen. Aber daraus muss doch nicht zwingend folgen, dass ich 90% meiner Zeit nun mit dieser Person zusammenklebe. Ich kann das steuern und gestalten. Und ich merke: Für mich gibt es keine kategorialen Unterschiede mehr zwischen romantischen Beziehungen und Freundschaften. Mir ist es genauso wichtig, zu meinen Freundinnen und Freunden emotionale Nähe zu haben und genügend Zeit mit ihnen zu verbringen, wie mit Menschen, mit denen ich romantisch-sexuell verbunden bin. Ich freue mich genauso, meine gute Freundin zu treffen, wie meinen neuen Crush. Ich erlebe es als befreiend, die unterschiedlichen Beziehungsqualitäten nicht mehr miteinander vergleichen zu müssen. Sie alle sind für mich auf unterschiedliche Weise und aus unterschiedlichen Gründen einzigartig und wertvoll, und in dem Sinn auch ausser Konkurrenz zueinander.
Dahinter steht einerseits eine Haltung, andererseits eine gelebte Praxis. Das heisst, ich versuche, so zu leben, dass sich diese Haltung auch darin niederschlägt, mit wem ich wie viel Zeit verbringe, und wie regelmässig ich mich bei meinen Liebsten melde (was natürlich nicht immer klappt). Mit verschiedenen Menschen verbunden zu sein, hat mein Leben enorm bereichert. Es ist so viel spannender und horizonterweiternder. Und es ist ein super Gefühl, tatsächlich von einem «sozialen Netz» getragen zu werden und nicht von einer einzelnen Person abhängig zu sein.
* Wer sich intensiver damit beschäftigen möchte, empfehle ich das Buch «Das Ende des Romantikdiktats» von Andrea Newerla. Für mich war es das beste Buch zum Thema alternative Beziehungsformen.
-
If avoidung any risk goes first on your list, it’s your fear that is alive, not you
Ein Freund hat kürzlich zu Recht angemerkt, dass unser „Beziehungsebenen-Modell“ recht abstrakt ist. Da emotional mitzukommen sei noch einmal etwas ganz anderes. Er fragte mich, wie ich das erlebe. (An dieser Stelle nur ganz kurz: Im besagten Modell geht es darum, dass sich Beziehungen verändern dürfen. Das heisst für meinen Partner und mich: Ob wir gerade zusammen wohnen oder nicht, viel Zeit zusammen verbringen oder nicht, körperliche Intimität leben oder nicht … All das stellt unsere grundsätzliche Verbundenheit und unsere Beziehung nicht infrage. Die „Beziehungsebenen“ können und dürfen je nach Lebensphase unterschiedlich ausgeprägt sein.)
Damit einher ging (und geht) ein kompletter Wandel des Mindsets. Das bedeutete etwa vier Jahre lang mehr oder weniger konstante emotionale Schwerstarbeit. Einmal durch die emotionale Hölle und zurück. Ganz am Anfang rang ich zum Beispiel enorm damit, wieso ich überhaupt das Bedürfnis habe, Sexualität ausserhalb meiner Partnerschaft zu leben. Stimmt etwas nicht mit mir? Bin ich derart willensschwach? Warum kann ich nicht einfach dankbar sein für diesen fantastischen Mann an meiner Seite und die Füsse stillhalten? Monate lang versuchte ich immer wieder, dieses Bedürfnis auszulöschen, weil ich die möglichen Konsequenzen so fürchtete. Manchmal hatte ich das Gefühl, innerlich regelrecht zu dissoziieren, sodass ich keinerlei Gefühle mehr wahrnahm und dachte, nun sei vielleicht alles gut. Bis ich merkte, dass das nicht funktionierte und ich in Panikattacken verfiel (die ich schon von früher kannte). Ein zweites Beispiel: Als mein Partner zum ersten Mal eine Freundin hatte, befanden wir uns gerade im Übergang zwischen unserer Trennung und unserem erneuten Zusammenfinden. Ich fand seine Beziehung emotional ganz und gar nicht easy. Ich fühlte mich bedroht. Ich war neidisch, dass er diese Erfahrung machen und seine Verliebtheit ausleben konnte, während mir das untersagt blieb. Teilweise überkamen mich Abscheu und Ekel und ich zweifelte massiv daran, ob das mit uns gut kommt.
Noch schlimmer allerdings wäre es für mich immer gewesen, mich diesen Gefühlen nicht zu stellen und ihnen nicht auf den Grund zu gehen. Mein persönliches Worst-Case-Szenario wäre, von Angst getrieben zu leben. Etwas nur aus Angst zu tun oder zu unterlassen, ist für mich kein ausreichender Grund für irgendetwas. Vermutlich war es dieser existenzielle Widerwille, mich der Angst zu beugen, der mich letztlich immer wieder angetrieben hat. Ich möchte nicht von Angst, Neid oder Schmerz angetrieben sein, sondern von Liebe, Vertrauen und Grosszügigkeit. Zudem weiss ich aus langjähriger Erfahrung mit der Angst (Panikattacken etc. lassen grüssen): Kein Zustand ist schlimmer, lähmender, schädlicher, als in der Angst zu bleiben. Es stattdessen zu wagen, ist für mich immer die bessere Variante.
-
Wohlwollen und Kommunikation
Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unfassbar viele Gespräche mein Partner und ich seit dem Aufbrechen des Tabus miteinander geführt haben. 1000 Mal sich überwinden, 1000 Mal sich entblössen, 1000 Mal sich fürchten, 1000 Mal zusammen weinen, 1000 Mal nicht weiterkommen, 1000 Mal zusammen um Worte ringen, 1000 neue Anläufe, 1000 Mal hin- und herüberlegen vor dem nächsten Gespräch, abwägen, reflektieren. Sich mit externen Fachpersonen beraten, zur Therapie gehen, einzeln und zusammen, Bücher lesen und Podcasts anhören, mit Freund:innen reden, an seine Grenzen kommen, am Ende der Kräfte sein. Dranbleiben. Sich wieder und wieder finden. Und vor allem: Wohlwollend bleiben miteinander. Ohne Wohlwollen und Vertrauen ginge nichts davon.
PS: Mittlerweile ist es längst nicht mehr so intensiv.
PPS: Wir kommunizieren souveräner denn je.
-
Spielraum
Ich mag das Bild des Spielraums zwischen zwei Menschen. Unabhängig davon, in welcher Beziehung zwei Menschen zueinander stehen, gibt es in der Regel einen Spielraum. Es gibt Dinge, die mit der einen Person möglich sind, und Dinge, die mit einer anderen Person möglich sind. Mit der einen Person kann ich gut über das Leben philosophieren, mit der anderen ist es schön, gemeinsam Musik zu machen, und mit einer dritten passt es, zusammen Ferien zu verbringen. Dahinter steht eine neugierige, verspielte Haltung, den gemeinsamen Spielraum zu erkunden und herauszufinden, wo dessen Grenzen liegen. Der Spielraum ist dabei nichts Statisches, sondern, wie immer im Leben, dynamisch und veränderlich – zumindest bis zu einem gewissen Grad. Freundschaften funktionieren in der Regel genauso: Man entdeckt, wo es passt, und lebt diese Bereiche gemeinsam aus. Den Rest lässt man weg. Romantische Beziehungen hingegen beginnen wir in der Regel nicht so, sondern mit einer Liste mehr oder weniger bewusster Erwartungen daran, wer das Gegenüber für uns sein soll. Diese Erwartungen sind oft überfrachtet. Das romantische Gegenüber soll alle möglichen Rollen erfüllen, damit die Beziehung „gut“ ist. Oder aber das Gegenteil passiert. Die sozialen Erwartungen erdrücken uns und wir fürchten uns deshalb davor, romantische Beziehungen einzugehen. Was ich versuchen möchte, ist, auch romantischen Beziehungen mit einer Spielraum-Haltung zu begegnen. Das erfordert viel Reflexion über die eigenen Bedürfnisse und Grenzen sowie Kommunikation. Das ist anstrengend. Aber bisher lohnt es sich.
-
Warum eine offene Beziehung? Teil 2, Game Changer
Trennung. Meine eigene Wohnung. Unterschiedliche Städte. Nun konnte ich tun und lassen, was ich wollte und übte, eigenständig zu sein. Und wir merkten, dass unsere Zuneigung und Verbundenheit trotzdem bestehen blieben. Wir sahen uns immer noch regelmässig.
Rückblickend beschrieb mir mein Partner, dass es für ihn entscheidend war, dass ich trotz unserer Trennung und meiner Verliebtheit immer noch seine Nähe suchte, und er spürte, wie wichtig er mir war.
Für mich waren vor allem zwei Gespräche entscheidend, bei denen wir uns gegenseitig aufrichtig für den Schmerz entschuldigten, den wir einander im Trennungsprozess ungewollt und doch irgendwie unvermeidlich zugefügt haben. Am verletzendsten war für mich, dass er mir nicht glaubte und mir nicht vertraute in Bezug auf meine Ideen einer offenen Beziehung. Für ihn war das Schlimmste, dass ich ihm das Gefühl gab, nicht zu genügen. Ohne seine Anerkennung meines Schmerzes und seine Entschuldigung hätte ich ihm nicht wieder vertrauen können, dass sich dasselbe Drama in Zukunft nicht wiederholt. Umgekehrt erkannte ich in der Zwischenzeit die Zumutung, welche ich ihm auferlegte, anders sein zu sollen als er war. Das war der erste Game Changer für uns.
Der zweite und finale Game Changer war die Kolumne „Die Sache mit der Verlustangst in Beziehungen“ von Jessica Sigerist im Magazin tsüri. Ich habe den Text geschickt bekommen und an ihn weitergeleitet. Und da war es auf einmal klar. Genau so!
Wer nicht den ganzen Text lesen mag, hier ein Ausschnitt daraus.
„(…) In meinem Beziehungsmodell, in dem die Grenzen zwischen Freundschaft und Liebesbeziehung verschwinden und verschiedene Beziehungen gleichzeitig existieren dürfen, dünkt mich (…) alles viel entspannter. Es gibt weniger «Entweder oder» und viel mehr «Sowohl als auch». Es gibt mega fest verknallt sein und trotzdem auch jede zweite Person an der queeren Party abknutschen wollen. Es gibt jahrelang gemeinsam durchs Leben gehen und trotzdem auch das Wochenende mit der neuen Flamme verbringen. Es gibt mir die Möglichkeit, Beziehungen so zu leben, wie es für mich und die daran Beteiligten gerade stimmt, ohne Beziehungen nach einer Checkliste in eine Kategorie einteilen zu müssen. Wir ficken zwar leidenschaftlich gerne, wollen aber unter keinen Umständen zusammen wohnen? Wunderbar. Wir sind beste Freund:innen und küssen uns gerne, haben aber keinen Sex? Geht klar! Wir sehen uns nur einmal im Jahr, weil wir weit auseinander wohnen, halten dazwischen nicht viel Kontakt, sind aber jedes Mal neu verliebt, wenn wir uns treffen? Relationship Goals, würde ich sagen! Ausserdem geben mir alternative Beziehungsformen die Möglichkeit, Beziehungen zu transformieren. Wenn man die Definition von Beziehung nicht so eng sieht, sieht man auch die Definition von Trennung nicht so eng. Dass bestimmte Aspekte einer Beziehung wegfallen oder sich verändern, heisst nicht, dass die ganze Beziehung beendet werden muss (…).“ Jessica Sigerist
-
What if…
«Just imagine if choosing your life partner meant you got to have another first kiss, another affair, maybe fall in love totally again? What if you married someone to walk beside their ever-evolving journey, not to rope them into a role to make you the end-all forever?»
Kiran Trace, in monogamish.
