Ich kann gar nicht in Worte fassen, wie unfassbar viele Gespräche mein Partner und ich seit dem Aufbrechen des Tabus miteinander geführt haben. 1000 Mal sich überwinden, 1000 Mal sich entblössen, 1000 Mal sich fürchten, 1000 Mal zusammen weinen, 1000 Mal nicht weiterkommen, 1000 Mal zusammen um Worte ringen, 1000 neue Anläufe, 1000 Mal hin- und herüberlegen vor dem nächsten Gespräch, abwägen, reflektieren. Sich mit externen Fachpersonen beraten, zur Therapie gehen, einzeln und zusammen, Bücher lesen und Podcasts anhören, mit Freund:innen reden, an seine Grenzen kommen, am Ende der Kräfte sein. Dranbleiben. Sich wieder und wieder finden. Und vor allem: Wohlwollend bleiben miteinander. Ohne Wohlwollen und Vertrauen ginge nichts davon.
PS: Mittlerweile ist es längst nicht mehr so intensiv.
PPS: Wir kommunizieren souveräner denn je.
